Zoo Rostock

Der Zoologische Garten Rostock ist der größte Zoo an der deutschen Ostseeküste. Seinen besonderen Reiz macht die direkte Lage im Barnstorfer Wald aus, dessen historische Eichen- und Buchenbestände den Tieren einen naturnahen Lebensraum bieten, wenngleich zugunsten der artgerechten Unterbringung an den Gehegen ständig gearbeitet wird. Die Attraktion für alle Freunde der Flora dürften die Riesen-Mammutbäume sein.

Das besondere Augenmerk des Besuchers liegt allerdings auf den Bewohnern der Fauna. Etwa 320 Arten beherbergt der Rostocker Zoo, insgesamt um die 4.500 Tiere. Die Philosophie der Mitarbeiter besteht nicht allein darin, den Besuchern die einzelnen Exemplare zu präsentieren. Vielmehr geht es auch um den Artenschutz. Einige der Zoobewohner sind in ihrem natürlichen Lebensraum vom Aussterben bedroht.

Dass die Unterbringung von Tieren im Zoo und der Artenschutz sich durchaus vereinen lassen, zeigt das im Jahr 2012 eröffnete Darwineum. Es wurde nach Charles Darwin, dem Begründer der Evolutionstheorie, benannt. Über 80 verschiedene Arten sind auf einem Areal von immerhin 20.000 Quadratmetern untergebracht. Dafür musste ein Teil des Barnstorfer Walds weichen. Trotz eines starken Bürgerbegehrens konnte das Bauvorhaben durchgeführt werden.

In diesem Komplex erlebt der Besucher die Entstehung des Lebens hautnah. In den chronologisch gegliederten Abteilungen fühlt sich der Betrachter in die einzelnen Phasen der Entwicklung der Lebewesen zurückversetzt. Das Highlight bildet die Tropenhalle, die mit ihren 4.000 Quadratmetern Fläche das Zuhause der Menschenaffen ist.

Die Gründung des Zoos erfolgte im Jahr 1899. Seitdem hat sich auf dem Gelände viel getan. Jährlich besuchen viele tausend Besucher den Rostocker Zoo, die meisten kommen während der warmen Jahreszeit.

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