Putbus die „Weisse Stadt“ auf Rügen

Putbus auf Rügen die „WEISSE STADT“, so wird Putbus, mit knapp 4900 Einwohnern, auch genannt, weiss getünchten Häuser im klassizistischen Stil lassen die Stadt im Sommer regelrecht strahlen. Es ist die letzte planmäßig angelegte Residenz im norddeutschen Raum. Der Circus, ein kreisrunder Platz, ist der Mittelpunkt der Stadt. Ein 19m schlanker, hoher Obelisk, im Zentrum, soll an die Residenzgründung durch Fürst Wilhelm Malte I im Jahr 1810 erinnern.

Der Putbusser Park ist eines der herausragensten architektonischen Werke Deutschlands. Bis vor wenigen Jahrzehnten ( um 1945) stand hier das Schloss der fürstlichen Familie.Doch ein der ehrgeizige Umbauplan der Denkmalpflege erwies sich nach dem 2. Weltkrieg als Todesurteil für das Bauwerk, denn nachdem ein Drittel des Schlosses abgerissen war, gingen die Geldmittel aus, um den Wiederaufbau weiter voranzutreiben. Somit blieb eine Ruine zurück, die heute den Park ziert. Nur die Pergola erinnert an das Schloss. Sie ist der Rest einer Terassenanlage, um die ein Rundweg führt in dem sich Rotwild und Damwild tummeln. Im Stadtpark ruhen die zwischen 1868 und 1927 verstorbenen Familienmitglieder ruhen hier in einem Mausoleum. In der Orangerie, einem hervorragend restaurierten Neorenissancebau werden regelmäßig Sonderauststellungen gezeigt. In der Nähe von Putbus, in Lauterbach eröffnete der Fürst Malte der I im Jahr 1816 Rügens erstes Seebad mit dem ersten Badehaus der Insel, dem Badehaus Goor. Ein zweigeschossiger, klassizistischer Bau mit einer Säulenkolonnade, welches im Jahr 2007 wiedereröffnet, nachdem es zum Hotel umgebaut wurde. Das Naturkleinod, die Insel Film, in der Nähe von Lauterbach wurde ab 1959 für öffentliche Besucher gesperrt, 1527 erfolgte hier der letzte Holzschlag, danach wurde die Natur sich selbst überlassen.

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