Ozeaneum Stralsund

Ozeaneum – die fabelhafte Unterwasserwelt der nördlichen Meere

Das Ozeaneum in Stralsund bietet faszinierende Einblicke in die Welt der nordeuropäischen Meere. Als zur Stiftung Deutsches Meeresmuseum gehörendes Naturkundemuseum gibt es hier zahlreiche interessante Meerestiere zu bestaunen. Nicht nur Wale und Fischschwärme, sondern auch Pinguine und Riesenhaie können hier entweder im Original oder nachgebaut betrachtet werden. Dies lockt alljährlich eine große Besucherschar in die Hansestadt an der Ostsee. Über eine halbe Millionen Menschen hat das Ozeaneum alljährlich zu verzeichnen.

Das Ozeaneum zeigt dem Betrachter die Unterwasserwelt in mehreren großen Aquarien, die unterschiedliche Lebensräume präsentieren. Von der Ostsee und Nordsee über das Nordpolarmeer bis hin zum offenen Atlantik wird der Betrachter Zeuge der vielfältigen Unterwasserwelt dieser Meere. So können Besucher im Ostsee-Aquarium beispielsweise bekannte Vertreter wie den Hecht, den Hering oder die Ohrenqualle in Natura bewundern. Von den Boddengewässern bis hin zur offenen Ostsee werden bedeutsame Unterwassertiere präsentiert.

Das größte Aquarium mit einem Fassungsvermögen von 2,6 Millionen Litern Wasser ist das Atlantik-Aquarium. Um die Bewohner dieses Lebensraumes betrachten zu können, gibt es eine zehn Mal fünf Meter große und 30 Zentimeter dicke Panoramascheibe aus Acryl zwischen den Meerestieren und ihren Beobachtern. Hier zählt die Haitigerdame Niki zu den absoluten Highlights. Daneben sind aber auch andere berühmte Vertreter des Atlantiks wie der Stechrochen, der Zackenbarsch oder ein Original-Pottwalskelett zu bewundern.

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Das Nordsee-Aquarium wartet mit einem originalgetreuen Modell eines Riesenhais auf. Mit neun Metern Länge erreicht dieser stattliche Raubfisch den Status des größten Lebewesens der Nordsee. Doch auch kleinere Vertreter wie Flunder, Seestern, Scholle oder Seeteufel sind hier zu betrachten. Seit 2015 gibt es das Kaltwasserkorallenriff zu sehen, wo der Besucher mit Hilfe kleiner Lichtspots kurzzeitig einen Blick auf diese in der Tiefsee lebenden Blumentiere werfen kann.

Des Weiteren kann im Ozeaneum das Becken mit den Humboldt-Pinguinen auf dem Dach des Gebäudes bestaunt werden. Daneben gibt viel allgemeines Wissen zum Thema Meer zu erfahren. In der Ausstellung „Erforschung und Nutzung der Meere“ beispielsweise können Forschungsgeräte wie der Tauchroboter, aber auch Mess- und Beobachtungsstationen eingehend inspiziert werden. Die Erforschung des Artenreichtums der Meere ist ein internationales Großprojekt, das den Forschern immer wieder neue Erkenntnisse liefert. Denn nur ein Bruchteil der Unterwasserwelt ist uns bislang überhaupt bekannt. In der Ausstellung „Weltmeer – Die Vielfalt des Lebens“ werden verschiedenste Exponate gezeigt, die dem Besucher einen Einblick in das Leben unter Wasser, und auch in die Tiefsee bieten. In der Ausstellung „Ein Meer für Kinder“ wird der Lebensraum Meer für Kinder erlebbar und nachvollziehbar gemacht. Im Tiefseetunnel etwa bekommen die jungen Entdecker einmalige Einblicke in diesen ihnen völlig unbekannten Lebensraum. Einen absoluten Höhepunkt bildet die Ausstellung „1:1 – Riesen der Meere“. Hier werden die größten Meeresbewohner wie der Riesenhai, der Blauwal oder der Mantarochen in einer 20 Meter hohen Halle in einer originalgetreuen Nachbildung präsentiert.

Bildquelle: Pixabay

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