Ostseebad Göhren

Das Ostseebad Göhren liegt auf der Halbinsel Mönchgut auf der Insel Rügen. Die Gemeinde liegt im Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern.

Ursprünglich war Göhren ein Fischer- und Lotsendorf. Es fand erstmals im Jahre 1165 urkundlich Erwähnung. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Göhren zu einem Ferienort. Seit 1878 trägt Göhren den Titel Ostseebad Gören. 1899 wurde die Schmalspurbahn „Rasender Roland“ gebaut, was den Tourismus deutlich ankurbelte. Bis heute fährt die beliebte Kleinbahn noch. Sie verbindet das Ostseebad Göhren mit den Orten Baabe, Binz und Sellin und endet im Ortsteil Lauterbach in Putbus.

Das Ostseebad Göhren ist nicht nur ein ein Badeort. Göhren hat noch viel mehr zu bieten und ist reich an Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der Seebrücke Göhren. Sie wurde in den 1990er Jahren wieder neu gebaut. Sie ist 270 Meter lang. Sehenswert ist auch die Dorfkirche Göhren, die in den Jahren 1929 bis 1939 errichtet wurde. Direkt neben der Kirche liegt das Hügelgrab „Speckbusch“, das aus der Bronzezeit stammt. Auf eine Besichtigung laden außerdem die Mönchguter Museen ein. Dabei handelt es sich um ein Freilichtmuseum, das sich aus vier denkmalgeschützten Anlagen bildet, dem Heimatmuseum, dem Motorsegler Luise, einem reetgedeckten Fischerhaus, das auch als Rookhuus bekannt ist sowie dem Museumshof.

Max Dreyer, der ein bedeutender Dramatiker war, der „Dichter der Ostsee“, verbrachte seinen Lebensabend im sogenannten Drachenhaus, das ebenfalls besucht werden kann.

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